
„Ausgerechnet in unserer bunten Stadt, in der Menschen mit unterschiedlichsten kulturellen Hintergründen täglich miteinander leben, ist der Terror inzwischen angekommen. Da muss Politik Flagge zeigen“, erklärt Lydia Bauer-Hechler, die Kreisvorsitzende der Fürther Grünen, unter Verweis auf den Brandanschlag in der Fürther Innenstadt. Die spontane „Mahnwache gegen Rassismus und Naziterror“ der Grünen mitten im samstäglichen Einkaufstreiben auf der Schwabacher Straße lud zum Verweilen, Lesen, Nachdenken ein.
„Uns ist es wichtig, vor allem auf die Verharmlosung von Nazistrukturen durch staatliche Organe hinzuweisen“, erläuterte ihr Vorstandskollege Bernd Wessolowski den Anspruch der grünen Partei, vor Ort öffentlich Flagge zu zeigen.
Mittels an einer großen Info-Wand aufgedruckten Zitaten wie Albert Schweitzers Appell „Wir müssen aus dem Schlafe erwachen und unsere Verantwortung sehen“ drückten die Grünen ihre Sorge um die latente Verharmlosung der Nazistrukturen, insbesondere bei den staatlichen Verfolgungsbehörden aus.
Gemeinsam mit anderen demokratischen Kräften, u.a. im Fürther Bündnis gegen rechts werden sich die Grünen auch weiterhin dafür einsetzen, dass rechtsradikale Strukturen in Fürth öffentlich gemacht werden, um in der Bevölkerung alle Kräfte dagegen zu mobilisieren.
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Gut geschriebener Artikel zur jüngsten Anschlagsserie in Fürth:
http://www.fuerther-freiheit.info/2011/12/06/rechts-aussen-greift-an/
Und, da ich nicht vor Ort sein konnte: Danke für euer Engagement.
Es ist total wichtig, dass nicht »nur« SDAJ, Antifaschistische Linke und co. gegen rechten Terror auf die Straße gehen. Deren Engagement ist zwar grundsätzlich gut, aber häufig wenig zielgerichtet und mit Vorsicht zu genießen: Mit Parolen wie »Gebt den Nazis die Straße zurück, Stein für Stein!« wird zur Gewalt aufgerufen und überhaupt ist der Kapitalismus an allem Schuld…
Also: Weiter so und gerne auch mehr davon von anderen Parteien!