Antrag: Maßnahmen zur weiteren Verringerung des Restmülls in Fürth

30. Januar 2018 – Die anfallende Menge von Restmüll in den Fürther Haushalten könnte noch weiter verringert werden. Darauf weist auch die Abfallwirtschaft der Stadt Fürth hin. Vor allem in einer besseren Mülltrennung liegt der Schlüssel zu einer Reduzierung von Restmüll. Mit den genannten Maßnahmen könnte die Stadt diese Reduzierung anstoßen und fördern.

Zur Sitzung des Umweltausschusses am 8. Februar 2018 stellen wir daher folgenden

A n t r a g :

Zur Verringerung des Restmülls ergreift die Stadt Fürth folgende Maßnahmen:

1. Biomüll- und Grünguterfassung

Die Bemühungen, den Anteil der erfassten Menge an Biomüll zu erhöhen, werden weitergeführt. Hierzu soll die Öffentlichkeitsarbeit in den Stadtteilen fortgesetzt werden mit dem Ziel, zum einen die Bürger*innen aufzufordern, eine Biomülltonne zu nutzen und zum anderen möglichst störstofffreien Biomüll ohne Fehlwürfe zu erfassen.

Im Zuge dieser Öffentlichkeitsarbeit soll auch der Hinweis verstärkt werden, dass der Biomüll nicht in Plastiktüten in die Biotonne geworfen werden darf und dass so genanntes „Bioplastik“ Probleme bei der Kompostierung bereitet und nicht verwendet werden sollte. Zusammen mit einer Verbesserung der An- und Abfahrt zum Kompostplatz in Burgfarrnbach würde dies dazu beitragen, die Biomüll- und Grünguterfassung zu steigern und dadurch die Restmüllmenge erheblich zu reduzieren.

2. Papiererfassung

Da im Stadtgebiet oft überquellende Papiertonnen zu beobachten sind, erscheint eine Kampagne sinnvoll, die darauf hinweist, dass bei der Stadt Fürth mehr Tonnenvolumen für Altpapier und Kartonagen kostenfrei geordert werden kann.

3. „Sanfte“ Sperrmüllsammlung

Die Stadt Fürth führt eine so genannte „sanfte“ Sperrmüllabholung ein. Dabei fährt zusätzlich zum Pressmüllwagen ein „Möbelwagen“ (Lkw mit Kastenaufbau) mit, der noch brauchbare Gegenstände „sanft“ transportiert, um im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes eine Wiederverwendung zu ermöglichen. In anderen Kommunen, wie z.B. seit 1999 in München, wird dies bereits erfolgreich praktiziert. Im Zuge dieser Umstellung soll geprüft werden, ob eine getrennte Erfassung von Holz sinnvoll wäre, um die Restmüllmenge weiter zu reduzieren.

 

4. Elektroschrott und Metall

Bei der Sperrmüllabholung wird künftig noch einmal verstärkt darauf hingewiesen, dass Elektroschrott und Metall getrennt bereitgehalten werden müssen. Auch die Abgabemöglichkeiten in den Recyclinghöfen soll extra beworben werden.

 

Dieser Antrag als pdf-Datei: Antrag UA – Maßnahmen zur weiteren Verringerung des Restmülls in Fürth

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