12. Mai 2018 – Heute hatten wir den Fraktionsvorsitzenden der Bundestagsfraktion, Anton Hofreiter zu Gast. Mit Ihm trafen wir uns beim Tierschutzhaus auf der Stadelner Hard.
Bei einem kleinen Rundgang entlang des Wäsig berichtete Stadtrat Harald Riedel unseren Gästen von der langen Geschichte des S-Bahnverschwenks, seinem Eingriff in die Natur und warum der bau seit 25 Jahren überflüssig ist.
Während ein Teil der Gäste noch von Stadträtin Waltraud Galaske durch den Wäsig geführt wurden, nutzen Harald Riedel und seine Fraktionskollegin Barbara Fuchs, die auch unsere Direktkandidatin für den Bayerischen Landtag ist, die Gelegenheit zum Ideenaustausch mit Anton Hofreiter auf dem Gelände der Haflingerreitschule von Eva Grashey.
Nachdem die Gruppe wieder beisammen war begrüßte Barbara Fuchs unsere Gäste und betonte in ihrer kurzen Rede den wirtschaftlichen Unsinn, an dem S-Bahnverschwenk festzuhalten.
Im Anschluss daran erzählte Eva Grashey etwas über ihre Haflinger Reitschule, mit der sie den Wandel und die Eingriffe in die Natur in der Umgebung der Stadelner Hard miterlebt hat und freute sich darüber Toni Hofreiter auf ihrem Reiterhof zu haben.
Uwe Kekeritz, unser Bundestagsabgeordneter begrüßte seinerseits noch kurz unsere Gäste bevor Anton Hofreiter seinen Vortrag hielt, bei dem er nochmal detaillierter auf die Geschichte des S-Bahnverschwenks einging. Er machte deutlich, wie sehr die Weltpolitik Einfluss auch auf vermeintlich kleine Projekte haben kann.
Mit dem Mauerfall und dem Freiwerden zahlreicher Kasernenflächen in ganz Deutschland sind viele in den 80er Jahren geplanten Gewerbegebiete obsolet geworden. Damit ist auch die Infrastruktur, die im Zusammenhang mit diesen Gewerbegebieten geplant wurde hinfällig. Ein typisches Beispiel dafür ist der S-Bahnverschwenk in Fürth.
Nachdem er noch auf die Bedeutung der Landtagswahl im Herbst eingegangen ist und darauf, wie wichtig es ist zahlreich zur Wahl zu gehen und demokratische Parteien zu wählen, lud Barbara Fuchs unsere Gäste zu einer Diskussion mit den anwesenden Politikern ein.
Abschließend bedankte sich Barbara Fuchs bei Anton Hofreiter mit einem kleinen Gastgeschenk.
Viele Gäste nutzen hinterher noch die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch mit unserem Hauptredner.





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