29. Januar 2020 – Im Oktober 2018 wurde in Zusammenhang mit dem Bebauungsplan für den Hornschuchcampus die Frage nach dem Baumschutz aufgeworfen.
In den Beratungen ergab sich hier ein Widerspruch: Einerseits kündigte die Stadt Fürth an, einen Bebauungsplan der Innenentwicklung im beschleunigten Verfahren nach Art. 13a des Baugesetzbuches aufzustellen. Andererseits soll die Baumschutzverordnung nicht gelten, weil es sich nach Angaben der Stadt beim Baugelände um einen Außenbereich handle.
Zur Klärung der Frage, ob die Fläche unter die Baumschutzverordnung fällt oder nicht, wurde das Erstellen eines Rechtsgutachtens angekündigt. Bislang wurde weder dem Bauausschuss noch dem Stadtrat ein entsprechendes Gutachten vorgelegt.
Vom Ergebnis des Gutachtens hängt ab, ob die Ausgleichszahlungen zu leisten sind, die von städtischen Dienststellen mit fast 80.000 Euro beziffert wurden.
Zur Sitzung des Bau- und Werkausschusses am 5. Februar 2020 stellen wir daher folgenden
A n t r a g :
Die Verwaltung erläutert den aktuellen Stand bezüglich des angekündigten Rechtsgutachtens zur Frage, ob für das Gelände des Hornschuchcampus die Baumschutzverordnung gilt.
Ergebnis:
Das Rechtsgutachten wurde inzwischen von der Regierung von Mittelfranken überprüft. Auch dort kam man zum Schluss, dass es sich tatsächlich um einen „Außenbereich im Innenbereich“ handelt. Die Baumschutzverordnung greift also tatsächlich nicht, die Bauherren des Hornschuchcampus kommen um Ausgleichszahlungen für Baumfällungen herum.
Dieser Antrag als pdf-Datei:





Neuste Artikel
KOmmunalpolitik Kommunalwahl Kommunalwahl 2026 Stadtrat Stadtratswahl
Gabriele Zapf
1. Was empfindest Du als Deinen größten Erfolg in Deiner Stadtratstätigkeit? Ich finde, wir haben viele gute Dinge vorwärts gebracht, aber mein persönlicher größter Erfolg war sicherlich die Durchsetzung der Fördermittelberatungsstelle für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) im Wirtschaftsreferat. Gerade KMUs haben oft weder die zeitlichen noch personellen Ressourcen, sich mit möglichen Fördermitteln zu befassen….
KOmmunalpolitik Kommunalwahl Kommunalwahl 2026 Stadtrat Stadtratswahl
Hanne Wiest
1. Was empfindest Du als Deinen größten Erfolg in Deiner Stadtratstätigkeit? Es waren für mich sechs unglaubliche, intensive und interessante Jahre – anfangs unter den besonderen Sitzungs-Umständen der Coronazeit mit Schutzmasken, die Sitzungsteilnehmer*innen verstreut in der großen Stadthalle.Wichtig war mir immer die wertschätzende, zielgerichtete Zusammenarbeit mit anderen Parteien, Vereinen und Verbänden (Netzwerkarbeit), mit dem Fokus…
KOmmunalpolitik Kommunalwahl Kommunalwahl 2026 Stadtrat Stadtratswahl
Christoph Wallnöfer
1. Was empfindest Du als Deinen größten Erfolg in Deiner Stadtratstätigkeit? Mein größter Erfolg ist die Einführung von festen Abstellplätzen für Miet-E-Scooter. Das Thema lag mir sehr am Herzen, weil ich immer die große Unfallgefahr gesehen habe. Endlich stehen sie nicht mehr unkontrolliert im Weg herum und behindern Fußgänger*innen, Radfahrer*innen und ÖPNV-Nutzer*innen. Vor allem für…
Ähnliche Artikel
Bauen | Finanzen | Kinder | Klimaschutz | KOmmunalpolitik | Naturschutz | Soziales | Verkehr | Wahlen | Wirtschaft | Wohnen
Erfolgreich in der Opposition
Die GRÜNEN waren in der vergangenen Amtszeit „NUR“ in der Opposition? Beim genauen Hinsehen haben wir trotzdem ganz schön viele Erfolge erzielt. Hier der Versuch, die meisten davon aufzulisten:2020: 2021: 2022 2023 2024 2025 2026: Diese Liste ist nicht vollständig, es fehlen sicher noch einige große oder kleine Erfolge wie z.B. im Rahmen der Haushaltsberatungen…
KOmmunalpolitik | Kommunikation | Stadtrat | Teilhabe | Transparenz
Antrag: Erlass der Geschäftsordnung für den Fürther Stadtrat
6. Mai 2026 – In der Synopse zu den geplanten Änderungen der Geschäftsordnung für den Fürther Stadtrat ist zu erkennen, dass zwei größere (Teil-)Sätze hinzugefügt werden sollen. Gemäß Satz 1 ist bislang für Bild- und Tonaufzeichnungen aller Art die Genehmigung der oder des Vorsitzenden und des Stadtrats oder des betreffenden Ausschusses nötig. Die vorgeschlagene Ergänzung…
Bürgerbeteiligung | Demokratie | Digitalisierung | Politik | Transparenz | Verwaltung
Antrag: Mehr Transparenz für Bearbeitung von Anträgen aus Bürgerversammlungen
ERGEBNIS: Leider wurde der Antrag von der Mehrheit des Ältestenrats abgelehnt. Die Verwaltung argumentierte damit, dass Personen, die in den Bürgerversammlungen einen Antrag stellten, im Nachgang eine Antwort mit dem Ergebnis bekämen. Das genüge. Mehr Transparenz ist wohl nicht erwünscht. 18. März 2026 – Bürgerversammlungen sind ein wichtiges Instrument der Bürgerbeteiligung und eine Möglichkeit,für Interessierte,…