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04Feb

Pressemitteilung zur Kritik an unserer Erklärung

Die Erklärung der Fürther Grünen zum neuen Einkaufszentrum ist auf Bestreben der Grünen Basis veröffentlicht worden. Sie ist das Ergebnis intensiver Diskussionen im Kreisverband.

Lydia Bauer-Hechler: “Dass diese Erklärung nun so hohe Wellen schlägt, zeigt, dass sie einen wunden Punkt trifft. Wer das Papier gründlich liest, wird merken, dass es auf drei Seiten viele konstruktive Vorschläge enthält. Diese sollte sich die Stadtspitze zu Herzen nehmen, statt sich an einzelnen, zugespitzten Formulierungen aufzuhängen. Der Grundton unserer Erklärung ist keinesfalls vorwurfsvoll oder gar beleidigend. Die Grünen waren und sind für ein neues Einkaufszentrum, haben an der Art und Weise jedoch noch einiges zu bemängeln.”

Alex Gauert: “Der enorme Zeitdruck im derzeitigen Verfahren ist und bleibt ein erheblicher Mangel. Es geht uns aber nicht nur um Zeit,sondern vor allem um die Beteiligung der BürgerInnen. Wir bedauern, dass sich der Wirtschaftsreferent weder zu unserem Vorschlag offener Informations­veranstaltungen, noch zu unseren Forderungen zur Finanzierung oder zur Architektur äußert. Wir wollen eine breitere öffentliche Diskussion, um die beste Lösung zu finden.”

02Feb

Erklärung zum neuen Einkaufszentrum

Hier geht’s direkt zu unserer Erklärung im PDF-Format

Die Planungen zu einer “Neuen Mitte” haben die Stadtöffentlichkeit in den letzten Jahren immer wieder bewegt. Dabei zeigte sich häufig ein unsensibler Umgang mit unserer Innenstadt seitens SPD um Oberbürgermeister Jung.

Zeitweise wurden Pläne verfolgt, nach denen ein völlig über­dimensioniertes Center mit 25.000m² Verkaufs­fläche den übrigen Einzel­handel der Innen­stadt völlig ausgeblutet hätte.

Die Rudolph-Breitscheid-Straße wäre den Investoren geopfert, wertvolle und denkmal­geschützte Gebäude zerstört und der öffentliche Raum zugunsten eines Konsum­tempels zurückgestutzt worden.

Das alles konnte – nicht zuletzt durch Druck von uns GRÜNEN und der Bürgerinitiative Bessere Mitte – verhindert werden. Die aktuellen Planungen sind sehr viel näher an unseren Vorstellungen für eine nach­haltige Ent­wicklung der Innen­stadt. Dennoch scheinen die Verant­wortlichen nicht aus vergangenen Fehlern gelernt zu haben: Das neue Verfahren zur Auswahl eines Investors für die Areale Fiedler und Wölfel (Luftbild) ist undurchsichtig. Finanziell kommen in einer ohnehin schon schwierigen Lage neue Probleme auf die Stadt hinzu. Ein klares, zukunfts­weisendes Konzept ist nicht zu erkennen.

Wir finden: Die BürgerInnen müssen in so einen wichtigen Entscheidungsprozess eingebunden werden! Die Stadt muss ein hochwertiges und vielfältiges Angebot sicherstellen! Fürth darf seine Innenstadt nicht leichtfertig unter Wert verkaufen. Unsere einzelnen Forderungen haben wir in einer Erklärung formuliert, die wir hier ungekürzt veröffentlichen. weiterlesen »

09Nov

Leserbrief zu Spielmobil auf letzter Tour

Ich bitte Sie um Veröffentlichung dieses Leserbriefes

Ihrer Zeitung (Fürther Nachrichten Anm.d.R.) mussten wir LeserInnen entnehmen, dass das Fürther Spielmobil den Sparplänen zum Opfer fallen müsse.

Weiter liest man, dass das Spielmobil keine öffentliche Lobby hätte. Das war vor einem Jahr noch ganz anders. Man erinnert sich, auch da dachte man an Stellenstreichung beim Spielmobil. Nur – der Aufschrei war riesig, war doch das Spielmobil seit einigen Jahren Schlüsselstelle und Vernetzungspunkt für die Aktivitäten zum Weltkindertag in Fürth. Heute ist die Koordination des Welkindertages Chefsache im Jugendamt. Vergisst man deshalb, was das Spielmobil sonst noch für die Kinder in der Stadt leistet?

Zugegeben, in besseren Zeiten war das Spielmobil noch ein sehr präsentes Element im Stadtbild. Es war eine Freude, Massen von Kindern fröhlich sich tummeln zu sehen und mit dem Spielmobil Dinge auszuprobieren, die Stadtkinder normalerweise in ihrem Alltag nicht tun können. Auch nach der Stellenkürzung fanden viele Kinder ihren Anlaufpunkt bei Spielmobilaktionen wie Kindertheater, Kinderkino oder dem Kinderzirkus. Die Kleeblattseite vermittelt Kindern Medienkompetenz und gibt ihnen ebenso wie den Familien und Kindertagesstätten, Anregungen zum Entdecken und zur Identifikation mit ihrer Stadt. Ich möchte den Wert der anderen Einrichtungen der städtischen Jugendarbeit nicht schmälern und totzdem eine eine Lanze brechen für die kreative offene Arbeit mit Kindern durch das Spielmobil, sie ist unersetzlich. Statt Streichung sollte für bessere Zeiten eine Option für die Aufstockung ins Auge gefasst werden.

Mit freundlichen Grüßen

Lydia Bauer-Hechler, Fürth

Der Leserbrief wurde am 10.11.2010 in den Fürther Nachrichten veröffentlicht.

02Nov

Protest gegen die Schließung der kunst galerie fürth

Zu kurzfristig gedacht, denn selbst wenn die Haushaltslage sich wieder entspannt, eine einmal geschlossene kunst galerie fürth - bleibt geschlossen. Das muss auf jeden Fall verhindert werden.

Alexander Gauert, Kreisvorsitzender der Grünen in Fürth, erklärt zur drohenden Schließung der Kunstgalerie in Fürth:

Bei Kürzungen muss man mit bedacht vorgehen, für Schließungen gilt das um so mehr. Mit der Schließung der kunst galerie fürth kann sicherlich kurzfristig Geld eingespart werden. Vorausgesetzt, dass das ohne ein Rückzahlung der Förderung möglich ist. Allerdings ist dies zu kurzfristig gedacht, denn selbst wenn die Haushaltslage sich wieder entspannt, eine einmal geschlossene Galerie bleibt geschlossen.

Die Galerie benötigt ca. 160.000 Euro jährlich. Dieser Betrag soll komplett gestrichen werden. Das wäre das Ende der kunst galerie fürth.

In den letzten zwei Jahren wurde bspw. der künstlerische Etat des Stadt Theaters um rund 200.000 Euro erhöht! Hier wäre beispielsweise Einsparpotenzial, ohne dass die kunst galerie fürth für immer ihre Türen schließen muss. Ein entsprechender Antrag eine Kürzung des künstlerischen Etats zugunsten der Stadt Galerie vorzunehmen, wird von der Grünen Fraktion in den Stadtrat eingebracht.

Ich appelliere daher an den Stadtrat die kunst galerie fürth nicht zu schließen.

Auch ihr könnt der kunst galerie fürth mit eurer Unterschrift helfen: Download der Unterschriftenliste

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