Auf Unverständnis stößt das Verhalten der CSU im Rahmen der Gedenkfeiern zum 9. November beim neu gewählten Vorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Fürth. Nach Ansicht der GRÜNEN wurde dem Tag durch Vertreter der Stadt, der Religionsgemeinschaften und des öffentlichen Lebens sehr würdevoll und angemessen gedacht.
Nur die CSU könne dem nicht folgen, da sie Vorurteile gegen die Fürther Antifa habe. Dabei seien es gerade diese jungen Menschen gewesen, die zu Jahresbeginn wochenlang bei den Einschreibestellen in der Kälte gestanden sind und über die Aktivitäten der Rechtsextremisten aufgeklärt haben. Obwohl sie aus eigener Erfahrung wussten, welcher Gefahr sie sich damit aussetzen, hätten sie dort die Demokratie verteidigt. Man müsse nicht die politischen Inhalte der Antifa teilen, aber die Diffamierung dieser Menschen durch die CSU sei beschämend. Den Verfassungsschutz als Begründung heranzuziehen mache die Sache nicht besser. Während angebliche linksextreme Gruppen immer wieder erfolgreich vor Gericht gegen ihre Einstufung geklagt haben, konnte der NSU im Schatten eben dieses Verfassungsschutzes zehn Menschen ermorden.
Von der örtlichen CSU wünschen sich die GRÜNEN, dass sie sich innerhalb der Familie der demokratischen Parteien und Organisationen nicht weiter ins Abseits stellt, wenn es darum geht an die Greul der Nationalsozialisten zu erinnern und sich gegen neue Nazis zu wehren.




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