Hat die GRÜNEN-Stadtratsfraktion wirklich der Abschaffung der Mobilen Schadstoffsammlung zugestimmt?
Ja, haben wir. Aber nur unter der Bedingung, dass dafür der Recyclinghof Atzenhof an einem Samstag pro Monat auch Sondermüll annimmt.
Der unfreiwillige Wechsel des Anbieters im letzten Jahr hat die Mobile Schadstoffsammlung komplizierter gemacht und dafür gesorgt, dass die Sammlung wirklich nicht mehr gut angenommen wurde. Die Stadt wollte den Service schon im letzten Jahr abschaffen, dies haben wir verhindert. Wir wollten erst abklären, ob es sich um Anlaufschwierigkeiten handelt und haben daher für die Weiterführung in diesem Jahr gekämpft. Doch nun wurde leider klar, dass der Aufwand zur Resonanz in keinem Verhältnis mehr stand. Wir haben allerdings nicht einfach der Abschaffung der Mobilen Schadstoffsammlung zugestimmt, sondern herausgehandelt, dass dafür der Recyclinghof an einem Samstag pro Monat auch Sondermüll annimmt und unsere Zustimmung an diese Bedingung geknüpft. Dass kurz darauf am Recyclinghof ein kompletter Annahmestopp für Sondermüll verhängt wurde, konnte man zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen. Dies war auch keine Entscheidung des Recyclinghofs, sondern lag an massiven Abnahmeschwierigkeiten des übergeordneten Entsorgers GSB – Sonderabfall-Entsorgung Bayern GmbH.
Wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass es in Fürth bürgerfreundliche Möglichkeiten gibt, Sondermüll wie Leuchtstoffröhren, Lackreste und andere Chemikalien verlässlich abzugeben. (siehe dazu den Artikel „Hintergrund“ in diesem Newsletter)





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