Angeregter Austausch, interessante Infostände, dynamische Diskussionen, Vernetzung unterschiedlicher Gruppen…und alles ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit – so verlief das erste Festival „Fürth im Übermorgen“ im Juli 2018. Damals noch organisiert vom Jugendamt, wird die Bewegung inzwischen vor allem durch bürgerschaftliches Engagement weitergeführt. BluPingu, die Lebensmitttelretter, Müll und Umwelt, das Welthaus, Fridays for Future, Families for Future und viele andere Gruppierungen wollen dafür sorgen, dass das Festival auch weiterhin in Fürth stattfinden kann.
„Vor allem die Beteiligung von Schüler*innen und Jugendlichen an gesellschaftlichen Prozessen und Klimaschutzthemen muss unbedingt unterstützt werden“, so die GRÜNEN-Stadtratsfraktion. Um die Realisierung auch finanziell abzusichern, hat sie deshalb zu den Haushaltsberatungen im Dezember 2019 den Antrag gestellt, dass das Festival finanziell unterstützt wird und so auch weiterhin stattfinden kann – freilich nach wie vor mit dem Engagement vieler Ehrenamtlicher. Auf den GRÜNEN-Antrag hin wurde die Förderung auch wirklich in den Haushalt 2020 aufgenommen.
Die Tage vom 14. bis 18. Juli 2020 werden also wieder im Zeichen von Themenschwerpunkten wie Mobilität oder Klimaschutz und Energie stehen. Vormittags werden die Schulen mit eingebunden, nachmittags gibt es Workshops für Schulen und Horte, am späten Nachmittag und den Abenden stehen Podiumsdiskussionen und Vorträge für alle Interessierten offen.
Auch außerhalb des Festivals stehen die Zeichen gut dafür, dass die verschiedenen Gruppen ganzjährig zusammenarbeiten können: In der Dezember-Stadtratssitzung beschlossen die Fürther Stadträt*innen, die Initiative Fürth-Ort, die aus dem Festival 2018 entstanden ist, dabei zu unterstützen, die Alte Feuerwache zu einem selbstverwalteten Kreativ- und Nachhaltigkeitszentrum zu entwickeln.





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