Wegen der Sanierung der U-Bahn-Haltestelle Muggenhof gibt es seit Februar einen Bus-Ersatzverkehr für die U1. Zwischen Maximilianstraße und Fürth-Hauptbahnhof werden Busse im 2-Minuten-Takt eingesetzt. Erfahrungen mit einem Schienenersatzverkehr für die U1 gibt es bereits aus dem Juli 2020: Damals war die Strecke in Nürnberg zwischen Frankenstraße und Hasenbuck komplett gesperrt. Der Ersatzverkehr mit Bussen lief leider damals schon nicht so wie geplant. Es kam zu Verzögerungen und überfüllten Fahrzeugen. Das Einhalten des Abstandsgebots in der Pandemie wurde dadurch unmöglich.
„In der aktuellen Situation sind die Hygienemaßnahmen wichtiger als jemals zuvor. Daher muss alles dafür getan werden, um überfüllte Ersatzbusse zu vermeiden und die Gesundheit von Fahrgästen und Mitarbeitenden zu schützen“, sagt GRÜNEN-Stadtrat Christoph Wallnöfer, der hauptberuflich als Busfahrer tätig ist und die Situation daher tagtäglich erlebt.
Pünktlichkeit ist die Grundlage für einen funktionierenden Ersatzverkehr. Schon bei kleinsten Verzögerungen kann es zu großen Fahrgastansammlungen kommen. Die überfüllten Busse sorgen dann für weitere Verspätungen.
„Die vorübergehende Widmung einer Fahrspur auf der Strecke für die Busse im Schienenersatzverkehr wäre eine angemessene Maßnahme, um die für die Hygieneregeln erforderliche Pünktlichkeit zu gewährleisten“, ist sich Christoph Wallnöfer sicher. „Doch bislang erfolgte eine solche dringend notwendige Umwidmung in eine Busspur nicht.“
Dabei hatten die GRÜNEN-Stadträt*innen schon zur Stadtratssitzung am 20. Januar 2021 einen entsprechenden Ergänzungsantrag gestellt. Das Baureferat verwies allerdings auf die vermeintlich zu knappe Vorbereitungszeit für das Abmarkieren einer Busspur für den U1-Ersatzverkehr. Man sicherte aber zu, dass die Planung und Durchführung des Ersatzverkehrs der U-Bahnlinie U1 während der kompletten geplanten Zeitspanne bis Mai durch das Stadtplanungsamt der Stadt Fürth sowie die infra Fürth überwacht und bei Bedarf nachjustiert würde.
„Nun sorgen wie erwartet Verzögerungen im Ersatzverkehr für überfüllte Busse. Das wäre wirklich vermeidbar gewesen“, ärgert sich Christoph Wallnöfer.





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