Hanne Wiest

Stadträtin, Beisitzerin im KV

Altstadt

  • Hortleiterin
  • 64 Jahre / 3 Söhne und 3 Enkelkinder
Bildung und gute Kitas vor Ort

Steckbrief

Sachgebiete

  • Kinder,  Jugendliche und Familien
  • soziale Gerechtigkeit
  • Stadtentwicklung und Wohnen
  • Bürgerbeteiligung
  • Kultur
  • Klima

Ausschüsse

  • Ausschuss für Jugendhilfe und Jugendangelegenheiten
  • Ausschuss für Schule, Bildung, Sport und Gesundheit
  • Beirat für Sozialhilfe, Sozial- und Seniorenangelegenheiten
  • Ausschuss für Personal, Organisation und Digitalisierung
  • Integrationsbeirat
  • Forum des Fürther Sports
  • Sportausschuss
  • Aufsichtsrat der ELAN-GmbH

Pflegschaft

  • Kinderspielplätze

Aktivitäten/Mitgliedschaften

  • Personalrätin der Stadt Fürth
  • Aufsichtsrätin der Bau-und Siedlungsgenossenschaft Volkswohl
  • stellver. Verdi Vorsitzende im Kreisverband Fürth
  • stellver. Vorsitzende vom Arbeitgeberbeirat und Wirtschaftsausschuss
  • Wir sind Fürth e. V.
  • Szene Fürth, e. V.
  • Altstadtverein
  • AWO
  • Naturfreunde.

Meine Schwerpunkte

  • Für den Schutz des Klimas, für eine gesunde Natur, dafür dass unsere Kinder gut aufwachsen und alle gut miteinander leben können – ob Frau oder Mann, jung oder alt, alteingesessen oder neuangekommen

Stadtentwicklung, lebenswertes Zusammenleben, Rechte der Arbeitnehmer*innen – dafür stehe ich als Personalrätin und Gewerkschafterin ein. Eine Herzensangelegenheit ist für mich aber auch unsere nachkommende Generation. Krippen, Kindergärten und Horte müssen als Stütze für junge Familien stärker gefördert werden.


Nachgefragt … bei Hanne Wiest

Was magst du an Fürth? Hast du einen Lieblingsort in der Stadt?

Ehrlich gesagt: Ich kann mir gar keine andere Stadt vorstellen. Ich bin im Nathanstift in Fürth geboren und in unserer schönen, lebenswerten und bunten Stadt aufgewachsen. Ich lebe seit vielen Jahren in der Altstadt von Fürth. Wenn es um einen Lieblingsort geht: Seit 1955 hat meine Familie einen Kleingarten am Espan. Dort kann ich säen, pflanzen und ernten, mich mit meiner Familie und Freunden treffen. Das ist wirklich eine wunderbare Idylle.

Wie willst du deine Stadtratsarbeit angehen?

Ich würde gerne das Motto geben: „Lieber Kleines tun, als Großes reden“. Das heißt, ich möchte agieren und aktiv sein, etwas bewegen und verändern. Alles im Sinne des grünen Gedankens!

Was kannst du mit deiner Erfahrung als langjährige Leiterin eines Kinderhorts in die Kommunalpolitik einbringen?

Es heißt ja immer so schön: „Die Kinder sind unsere Zukunft.“ Aber nur davon zu Reden, überlasse ich anderen. Meine Aufgabe als Pädagogin ist schon immer, Toleranz, Umweltbewußtsein, eine gelebte Inklusion und demokratische Grundwerte zu vermitteln. Damit das in allen Kindergärten, Krippen und Horten erfolgreich gelingt, brauchen wir aber auch mehr qualifiziertes Personal , kleinere Gruppen und bessere Rahmenbedingungen.

Gibt es ein weiteres politisches Herzensanliegen, das dich motiviert?

Da gibt es natürlich viele. Ich nenne mal drei Schwerpunkte. Erstens bin ich überzeugt: Wohnen ist ein Menschenrecht. Es muss mehr Wohnraum für sozial benachteiligte Menschen in öffentlicher Hand geschaffen werden. Zweitens müssen wir Rechtspopolisten das Wasser abgraben und Menschen, die für sich festgestellt haben, dass sie auf der Verliererseite stehen davon überzeugen, dass die solidarische Gesellschaft funktioniert. Drittens ist mir das Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Hinblick auf unsere nachkommenden Generationen besonders wichtig.