Lydia Bauer-Hechler

Lydia Bauer-Hechler

Bezirksrätin

Burgfarrnbach

  • Sozialpädagogin
  • 65 Jahre

Nachgefragt … bei Lydia Bauer-Hechler

Warum engagierst du dich politisch in unserer Stadt?

Seit über 30 Jahren lebe ich in Fürth und ich bin gerne hier. Das motiviert mich, auch mit zu gestalten und an der Entwicklung mitzuwirken. Gesellschaftlicher Zusammenhalt und soziale Gerechtigkeit liegen mir besonders am Herzen. Als Stadt sollten wir allen Bürger*innen gute Lebensbedingungen bieten.

Was gefällt dir an Fürth?

Ich genieße das Grün im Wiesengrund und im Stadtwald sehr, aber auch die Innenstadt mit ihren vielen denkmalgeschützten Gebäuden. Meine Gäste von auswärts führe ich gerne in die Gustavstraße oder zu den Jugendstilhäusern der Hornschuchpromenade. Dann wäre da noch das Welthaus als toller Ort um fair einzukaufen. Es ist aber auch zum Zentrum sozial und menschenrechtlich engagierter Gruppen geworden, die ich sehr schätze.

Herzlichen Glückwunsch übrigens: Du bist seit 2002 bei den Grünen und daher mit 18 Jahren nun „volljährig“! Was motiviert dich, bei den GRÜNEN aktiv zu sein?

Die Kernthemen der Grünen haben mit der Lebensgrundlage des Menschen zu tun, das zeigt sich immer deutlicher: Klimaschutz, Umwelt, Soziales und Bürgerbeteiligung. Damit diese Ziele auch in Fürth umgesetzt werden, braucht es die Grünen. In den letzten Jahren hat die Grüne Stadtratsfraktion sehr gute inhaltliche Arbeit gemacht und der Mehrheit einiges abgerungen. Ich freue mich, wenn diese Arbeit mit noch mehr Grünen noch erfolgreicher wird.

Welches politische Thema/Projekt liegt dir besonders am Herzen?

Mein ganz großes Thema ist die Inklusion von Menschen mit Behinderungen. Ich will, dass Menschen nicht durch Krankheit oder Behinderung ausgeschlossen werden. Als Bezirksrätin setze ich mich für selbstbestimmtes Leben ein, für ambulante Betreuung in eigenen Wohnungen oder Wohngemeinschaften. Doch ohne ein entsprechendes Angebot für Wohnprojekte, Gemeinschaftsräume und bezahlbaren Wohnraum geht das nicht. Hier ist eine enge Zusammenarbeit mit der Stadt notwendig. Das sehe ich als Aufgabe der Grünen im Stadtrat.