Philipp Steffen

Philipp Steffen

Stadtrat

Innenstadt

  • Realschullehrer
  • 32 Jahre
  • verheiratet, 1 Tochter
Fahr' Rad, Stadt Fürth!

Steckbrief

Sachgebiete

  • Klimaschutz
  • Radverkehr
  • Schulen
  • Familien

Ausschüsse

  • Ausschuss für Schule, Bildung, Sport und Gesundheit
  • Verkehrsausschuss
  • Ausschuss für Jugendhilfe und Jugendangelegenheiten
  • Nachhaltigkeitsbeirat
  • Bildungsbeirat
  • Forum des Fürther Sports

Pflegschaft

  • Grund- und Mittelschule Soldnerstraße mit Turnhalle und Sportanlagen

Meine Schwerpunkte

  • ambitionierte städtische Klimaschutzmaßnahmen
  • Solardächer auf alle Neubauten
  • Infrastruktur für Fuß- und Radverkehr ausbauen
  • Schulen zügig sanieren und besser ausstatten
  • wohnortnahe Betreuungsplätze in guten Kitas und Horten

Nachgefragt

Was magst du an Fürth?

Da gibt es natürlich vieles, aber eine Geschichte fällt mir sofort ein: Ich bin mal von einer längeren Reise heimgekommen und als ich am Rathaus aus U-Bahn ausgestiegen bin, habe ich den Fürther Geruch gleich wiedererkannt: In Fürth liegt nicht nur fränkische Bratwurst in der Luft, sondern auch Döner, Sushi und Falafel. Das mag jetzt kitschig klingen, aber in unsere Stadt leben die unterschiedlichsten Menschen gut zusammen – in der sichersten Großstadt Deutschlands. Diese Weltoffenheit macht eine Großstadt aus und muss auch gegen so manchen Angriff verteidigt werden.

Was motiviert dich, bei den GRÜNEN aktiv zu sein?

Neun der letzten zehn Jahre waren die heißesten in der Geschichte der Temperaturmessung. Wir Grüne haben schon vorher von der Klimakrise geredet, als ich vor 13 Jahren in die Partei eingetreten bin – der Unterschied ist: Jetzt hört man uns auch endlich zu. Ich habe eine kleine Tochter und will ihr später ehrlich sagen können: Ich habe mitgeholfen, den Planeten für dich in einem lebenswerten Zustand zu erhalten.

Welches politische Thema liegt dir außerdem besonders am Herzen?

Die Familienpolitik – und damit meine ich ganz umfassend: Ich möchte den Blickwinkel der Familien einbringen, auch wenn es zum Beispiel darum geht, dass wir Fußwege und Plätze kinderwagentauglich gestalten. Aber natürlich meine ich damit auch die klassischen Familien-Themen: Wohnortnahe Betreuung für Krippen- und Kindergartenkinder, die Sanierung der Schulen, den Ausbau des Ferienprogramms, mehr Hortplätze und Jugendzentren.

Du bist seit knapp vier Jahren im Stadtrat – Was macht dir bei der Stadtratsarbeit am meisten Spaß?

Am meisten freut es mich natürlich, wenn ich merke: Es hat was gebracht, dass wir uns eingesetzt haben. Zum Beispiel haben wir erfolgreich Druck gemacht, damit samstags die Busse öfter fahren, oder damit die Jugendsozialarbeit an Schulen mehr Geld bekommt.