8. März 2018 – Nicht nur Reden sondern Machen.
Diese Devise hat Barbara Fuchs bei der Podiumsdiskussion des DGB zum Weltfrauentag am 8. März vertreten. In der Diskussion mit Landtagskandidatinnen aus Mittelfranken und Niederbayern konnte sie zu den Fragen von Tanja Haas, der Vorsitzenden des ver.di-Frauenreferats Mittelfranken ihre frauenpolitischen Ziele zum Ausdruck bringen.
Gleich bei der Einstiegsfrage nach einer verbindlichen Quotenregelung konnte sie auf das Frauenstatut der Grünen verweisen, das weitaus mehr ist als nur eine Quotenregelung.
Mehr Wertschätzung, besseren Lohn und bessere Personalschlüssel forderte sie für die sozialen Berufe: „Wir können die Menschen, denen wir unsere engsten Familienmitglieder anvertrauen, doch nicht so geringschätzen.“
Dass es ihr nicht nur auf Schlagworte ankommt, sondern um Gesamtkonzepte geht, zeigte sie beim Thema Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen. Diese sollte eigentlich selbstverständlich sein. Zugleich forderte sie aber auch eine Unterstützung kleiner Firmen, damit sie sich an die Tarifverträge halten und gleichzeitig im Konkurrenzkampf mit Großkonzernen bestehen können.
Bei befristeten Arbeitsverträgen sah sie nicht nur den Gesetzgeber gefordert um die Arbeitgeber in die Pflicht zu nehmen. Auch öffentliche Auftraggeber seien gefordert, deren projektbezogene Vergabepraxis mit kurzen Laufzeiten häufig Ursache für befristete Arbeitsverträge sind.





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