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Wasser ist ein wesentliches Element unserer Daseinsvorsorge. Leslie Franke und Herdolor Lorenz zeigen in ihrem neuen Film, wie private Konzerne aus Wasser Geld machen. Es ist uns gelungen, die Filmpremiere nach Fürth zu holen, als einzigem Premierenspielort in der Metropolregion. Auch Uwe Kekeritz wird dabei sein. Wir laden euch ganz herzlich ein und feuern uns, wenn ihr die Einladung auch weitergebt.

In ganz Europa wird
am Donnerstag, dem 23. September 2010,
die Premiere von „Water Makes
Money" gefeiert
Fürth ist dabei:
im Babylon Kino am 23. September um 19 Uhr
Nürnberger Straße 3 in Fürth
Das Fürther Sozialforum hat die Premieren-Aufführung in Zusammenarbeit mit Bündnis 90/Die Grünen -KV Fürth und dem Fürther Wasserbündnis organisiert. Kurze Einführungsbeiträge und eine Diskussion im Anschluss an den Film sind geplant.
Der Film zeigt am Beispiel der französischen Konzerne Veolia und Suez wie private Konzerne aus Wasser Geld machen. Doch ausgerechnet in ihrem Heimatland Frankreich erleiden diese Platzhirsche im wachsenden Weltmarkt der privaten Wasserversorgung einen gravierenden Gesichtsverlust. Im Film wird demonstriert, wie das geschehen konnte und was Kommunen wie Paris, Bordeaux und Toulouse dazu bewegt, ihr Wasser wieder in kommunale Hand zu nehmen. Die Rückkehr des Wassers in die Hände der Bürgerinnen und Bürger ist in allen Kontinenten an der Tagesordnung. Der Film "Water Makes Money" soll allen helfen, sich zu entscheiden.
Wir haben uns um die Aufführung des Films bemüht, weil Beraterfirmen auch weiterhin bei finanziell klammen Kommunen anklopfen und neue Geschäftsmodelle anpreisen: Public Private Partnership, Crossborder leasing, Franchising, kybernetische Unterstützung und dergleichen mehr.
Schon in der Vergangenheit haben wir uns in Fürth gemeinsam dafür engagiert, dass wichtige Güter der Daseinsvorsorge nicht privatisiert werden sondern allen Menschen in gleichem Umfang zur Verfügung stehen. So wurde im Mai 2006 durch eine breitgefächerte Bürgerinitiative die Privatisierung der Stadtentwässerung durch ein Bürgerbegehren erfolgreich verhindert und im Juni 2010 eine Entscheidung des Stadtrats gegen weitere PPP-Projekte in Fürth herbeigeführt.
Jedefrau und Jederman in Fürth und Umgebung sind dazu eingeladen, sich diese bemerkenswerte Dokumentation anzusehen. Der Eintritt zur Premiere ist frei, Spenden zur Unterstützung des Filmprojekts wären sehr willkommen.
Das Babylon hat den Film noch weiter regulär im Programm bis zum 29. September, täglich um 19.00 Uhr.
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