28. Oktober 2019 – Gerade in Gebieten mit dichter Bebauung ist es notwendig, Räume für Menschen zu öffnen und nicht nur für Autos. Daher sollte zwischen Spiegelfabrik und der gegenüber geplanten BayernHeim-Wohnanlage keine enge Straßenschlucht durch Blockrandbebauung entstehen. Vielmehr muss die Straße in die Gestaltung des Umfelds mit einbezogen werden. Dann ergibt sich aus der Lage der beiden großen Gebäudekomplexe die Möglichkeit, an dieser Stelle eine Platzstruktur zu realisieren, ähnlich wie beim als Quartierstreff gestalteten Vorplatz am Sonnenturm.
So kann man ein Stadtteilzentrum etablieren, wo Anwohner*innen sich begegnen und austauschen können, ganz im Sinne einer kommunikativen Stadtentwicklung. Der Platz kann in Absprache mit den betroffenen Bauträgern ansprechend gestaltet werden – hierzu bieten sich vielfältige Möglichkeiten etwa mit Begrünung oder Bänken. Das ganze Quartier wird dadurch aufgewertet.
Mit dem vorgeschlagenen Stadtplatz ist es möglich, trotz des aktuellen Trends zur verdichteten Bebauung im Viertel etwas Freiraum zu erhalten. Der neue Platz passt sehr gut zur geplanten Verkehrsberuhigung durch die bereits angedachte Ausweisung der Langen Straße als Fahrradstraße. Hierzu wäre es für die Stadt Fürth sehr vorteilhaft, einen Planungsentwurf der BayernHeim GmbH zu favorisieren, bei dem das Gebäude der Wohnanlage einen Rücksprung ins Grundstück macht bzw. sich das Gebäude zum Straßenraum hin öffnet.
Zur Sitzung des Bau‐ und Werkausschusses am 6. November 2019 stellen wir daher folgenden
A n t r a g :
Zwischen Spiegelfabrik und dem Bauvorhaben der staatlichen Wohnungsbaugesellschaft BayernHeim GmbH soll unter Einbeziehung des Straßenraums ein Quartiersplatz entstehen. Welche Möglichkeiten sieht die Stadt, entsprechend auf die Gestaltung der geplanten Bebauung der BayernHeim GmbH Einfluss zu nehmen?
Dieser Antrag als pdf-Datei:





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