Landtag

Delegationsreise in die chinesische Partnerregion Shenzhen

Anfang November tritt GRÜNEN-Stadträtin Barbara Fuchs ihre erste Dienstreise als Abgeordnete des Bayerischen Landtags an. Das bayerische Wirtschaftsministerium organisiert eine Reise zu dem Thema Smart Cities/Bau und Smart Mobility nach China.

Besonders freut sich Barbara Fuchs über den Austausch mit den Vertreter*innen der Stadt Shenzhen, mit denen die Städte Nürnberg, Erlangen, Fürth und Schwabach seit 1997 eine erfolgreiche Regionalpartnerschaft verbindet: „Unsere fränkische Metropolregion kooperiert seitdem in zahlreichen Technologiefeldern (z.B. Umwelt, Energie, Verkehr, Medizin und Kommunikation) mit den chinesischen Unternehmen in Shenzhen. Bereits im Vorfeld habe mit dem zuständigen Mitarbeiter im Wirtschaftsreferat der Stadt Fürth Kontakt aufgenommen und mich gemeinsam mit ihm auf den Austausch mit den Vertreter*innen der Stadt Shenzhen vorbereitet.“

Die wirtschaftspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion ist gespannt, wie sich Chinas Vorreiterrolle im Bereich der Digitalisierung auf den ÖPNV und die Elektromobilität auswirkt: „In Bayern haben wir noch einen weiten Weg vor uns bis wir über Smart Mobility sprechen können. Ich bin sehr interessiert, diese zukünftige Form der Mobilität vor Ort an konkreten Projekten besichtigen zu können und so auch Ideen zu erhalten, was wir in Bayern baldmöglichst umsetzen sollten.“

Die chinesische Wirtschaft ist von Innovationen geprägt. In China wurden 2018 weltweit die meisten Anträge für Patente, Markenzeichen und Geschmacksmuster hergestellt. Für Deutschland ist außerdem China größter Handelspartner und auch viele bayerische Unternehmen exportieren ihre Produkte nach China. Barbara Fuchs erhofft sich durch den direkten Einblick vor Ort Informationen, die über die reine Lektüre dieser Volkwirtschaft hinausgehen: „Ich bin natürlich gespannt, wie sich die Rolle der Frau in der chinesischen Wirtschaft gestaltet. Wie hoch ist der Anteil in der Führungsebene? Wie sind die Kinderbetreuungsmöglichkeiten gestaltet? Gibt es eine „gender pay gap“ wie in Deutschland? Ich werde diese Reise auch nutzen, um mit den rund 50 bayerischen Unternehmer*innen ins Gespräch zu kommen, die sich in China neue Absatzmärkte für Ihre Produkte erhoffen. Für mich eine Chance, zu erfahren, was in der bayerischen Wirtschaftspolitik verändert bzw. verbessert werden muss.“

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