19. November 2020 – Das Fürther Frauenhaus ist ein geschützter Ort für Frauen, die aus einer akuten Gewaltsituation fliehen müssen – Frauen aus dem Stadtgebiet Fürth, aber auch aus dem Landkreis Fürth. In der Anonymität des Frauenhauses finden sie mit ihren Kindern Unterstützung dabei, sich von körperlichen und psychischen Übergriffen zu erholen und ihr Leben neu auszurichten.
Die Plätze des Fürther Frauenhauses sind meistens alle belegt. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie kann es für betroffene Frauen gefährlich werden, wenn sie abgewiesen werden, da andere Zufluchtsorte aufgrund der Pandemie-Bestimmungen teilweise nicht zur Verfügung stehen (z.B. Freunde, Pensionen). Oft bleiben sie dann doch in der belasteten Situation und erfahren weitere Gewalt. Für den Stadtrat ist es daher wichtig, zu erfahren, wie das Frauenhaus in seinem Wirken noch besser konkret unterstützt werden kann – auch und besonders während der Pandemie.
Zur Sitzung des Stadtrats am 26. November 2020 stellen wir daher folgenden
A n t r a g :
Die Verwaltung beantwortet folgende Fragen zum Fürther Frauenhaus:
1. Wie viele Frauen werden abgewiesen, weil gerade alle Plätze belegt sind? Hat sich diese Zahl während der Corona-Pandemie verändert?
2. Ist bekannt, in wie vielen Fällen körperliche Übergriffe bis hin zu Kapitaldelikten im Zusammenhang mit einer Abweisung stehen?
3. Wie ist der Sachstand bezüglich neuer Räumlichkeiten?
4. Wie könnte das Fürther Frauenhaus noch besser konkret unterstützt werden?
Dieser Antrag als pdf-Datei:





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