KOmmunalpolitik

Philipp Steffen

1. Was empfindest Du als Deinen größten Erfolg in Deiner Stadtratstätigkeit?

Da kann ich gar nicht auf den einen großen Erfolg zeigen. Ich habe eher gelernt: Die Kommunalpolitik ist (leider) ein Geschäft der kleinen Schritte. Auf das Urban-Gardening-Projekt im neuen Altstadtgärtla bin ich ein bisschen stolz und auch auf das Förderprogramm für Stoffwindeln. Vieles ist aber ein Teamerfolg: Mir fallen spontan mindestens fünf Menschen ein, die sich wie ich für Zebrastreifen auf dem Schulweg zur Rosenschule eingesetzt haben. Jahrelange Arbeit war das. Jetzt sind sie da, und kaum mehr wegzudenken.

2. Was machst Du jetzt mit der freien Zeit, wie geht es für Dich weiter?

Ich suche nach zehn Jahren im Stadtrat mal etwas Abstand von der Politik und werde sicher viel von der gewonnenen Zeit in meine Kinder investieren. Auch mache ich seit kurzem wieder regelmäßig Sport und genieße das sehr. Ich werde aber unvermeidlich ein politischer Mensch bleiben, der sich für eine bessere Welt einsetzt und der etwas bewirken will. In welcher Form das sein wird, da warte ich gerade noch auf Inspiration.

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