Florian Friedrich

Liste 4 Platz 12

Südstadt

Dipl. Sozialpädagoge, Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz der Stadt Fürth

Aktivitäten/Mitgliedschaften:

  • Vorstand Zukunftsräume Fürth e.V.
  • Initiative Wanderbaumallee
  • Lebensmittelretten und mehr Fürth
  • Bluepingu e.V.
  • VCD
  • ADFC
  • Förderkreis für FIlmkunst und Kultur e.V.
  • GMK- Gesllschaft zur Förderung von Medienpädagogik und Kommunikationskultur
  • VEB Kunsstahl e.V.

Meine Schwerpunkte:

  • Zukunftsfähigkeit im Sinne eine sozialen und ökologischen Transformation herstellen – beides gehört zusammen!
  • Prävention und Gesundheitsförderung fängt schon beim Bauen an! Für eine gesunde und gerechte Stadt den öffentlichen Raum umgestalten
  • Gutes, gemeinschaftliches und gerechtes Wohnen fördern
  • Förderung aktiver Bürger*innenbeteiligung und Transparenz der Verwaltung
  • Aktive und selbstbewusste Stadtplanung mit der Stadtgesellschaft zusammen
  • Stärkung zivilgesellschaftlicher Initiativen als Schützer*innen der Demokratie und Vielfalt
  • Lebenswerte Stadtgesellschaft durch vielfältige Orte der Begegnung und Beteiligung – Fürther Bürgerzentrum
  • Stadtteile und Vororte stärken und entsprechende Infrastrukturern schaffen

Nachgefragt

Wer bist du?

Ich bin Fürther mit Leib und Seele! Aufgewachsen in Vach und ins HLG zur Schule gegangen. Ein Intermezzo in Nürnberg zum studieren und trotzdem immer mit Fürth verbunden. Die Werte meiner Eltern haben mich sehr früh geprägt und stärken mich bei all meinen Aktivitäten. Beide Eltern kamen aus bäuerlichen Verhältnissen und waren als Arbeiter*innen in Fürth beschäftigt. Meine Mutter war Betriebsrätin bei der Dynamit Nobel und hat mir ihr Gerechtigkeitsempfinden mitgegeben. Anpacken und machen ist mein Credo – auch wenn es mal schief geht, ist es besser als nichts zu tun. Ich sehe mich als Brückenbauer , Netzwerker und damit auch Raumschaffer für Gemeinschaft.

Was gefällt dir besonders an Fürth?

Fürth ist wie ein großes Dorf – wenn man offenen Auges und vor allem mit offenen Herz durch die Straßen geht und sich auf die Menschen einlässt. Dorf bedeutet für mich auch Sicherheit, menschliche Kontakte und auch zu wissen, wer für was steht. Die kurzen Wege sind super! Ich kann auf ein eigenes Auto gut verzichten. Und notfalls ist Nürnberg auch nicht weit weg;-)

Welches andere politische Thema liegt dir besonders am Herzen?

Nichts ist unpolitisch! Als Bürger*innen sind wir immer Teil auch der politischen und demokratischen Kultur in der Stadt. Und diese können wir alle durch kleine und große Taten mit fördern. Das sichtbar zu machen und Mitbürger*innen ihre eigene Macht zu erkennen ist eines meiner Ziele. Als Jugendarbeiter mache ich das in vielerlei Hinsicht und als Mitbürger eben auch. Damit das gelingen kann, braucht es lebendige Stadtteile, Nachbarschaften und damit auch Begegnungsmöglichkeiten. Das kann eine einfach Bank in der Straße sein oder ein Stadtteilzentrum, mehr kleine Läden um die Ecke und vor allem Beteiligungsformate. Stadt aktiv mitgestalten und sich solidarisch für meine Umgebung einsetzen sind mit die besten Möglichkeiten für eine lebendige Demokratie. Wohnen und leben sollte nicht von Marktinteressen geprägt werden, sondern von sozialen Bedürfnissen. Hier will ich korrigierend und mit neuen Ideen mich einbringen. Als Dialog Prozessbegleiter will ich das Zuhören und gegenseitiges Verständnis wieder stärken.

Warum engagierst du dich politisch in unserer Stadt?

Ich habe lange gebraucht mich einer politischen Partei anzuschließen. Da ich schon seit über 30 Jahren kommunaler Angestellter bin und dort eigentlich von Beginn an in gestaltender Rolle arbeitete, sah ich mich dort schon als Teil des politischen Systemes. Ab 2016 wurde ich sehr aktiv bei zivilgesellschaftlichen Akteur*innen und konnte auch dort einiges im politischen Raum anschieben. Aber durch den Rollback in der Bundespolitik, nach der Ampelkoalition, musste ich den nächsten Schritt gehen. Ich sehe strukturelle Demokratieprobleme auch in der Stadt und ihren Prozessen. Hier will ich meine Energie einsetzen.

 Hast du einen Lieblingsort in Fürth?

Am liebsten streife ich durch die vielen kleinen Gassen in der Altstadt. Fürth hat spannende Fassaden und vor allem Hinterhöfe, die oft auch sehr schön begrünt sind. Der Stadtpark und der Wiesengrund dürfen in der Aufzählung nicht fehlen. Aber am besten sind die Orte die manchmal zufällig, oder durch Gemeinschaftsaktionen entstehen und Begegnungen ermöglichen. In  der Südstadt haben wir das Südstadtgärtla – echte und authentische Menschen!

Wie verbringst du deine Freizeit?

Ich tanze unheimlich gerne! Seit 4 Jahre nun auch in der Männershowtanztruppe des Nürnberger Faschingsvereines „Nürnberger Luftflotte“. Mit Männern, die sich nicht so ernst nehmen;-) Und ich bin glücklicher Pächter eines sehr naturnahen Kleingartens. Und ohne Handwerk, Holz- und Metallbau wäre mein Leben auch sehr arm. Und dann noch zu Hause putzen – kein Muss sondern eine gute Auszeit.