Klimawandel und Klimaschutz sind ureigene grüne Themen. Dieser Sommer hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, dass wir bei dem Thema nicht locker lassen.
Am 19. September war die Forchheimer GRÜNEN-Bundestagsabgeordnete Lisa Badum im Rahmen eines „Klimatags“ zu Gast beim Fürther Kreisverband. Bei einem Rundgang konnten sich die Teilnehmer*innen davon überzeugen, dass die Folgen des Klimawandels nicht nur Flutkatastrophen in fernen Ländern sind. Direkt vor der Haustüre kann man die Auswirkungen beobachten, die ein sehr heißer und trockener Sommer hinterlässt.
Bei einem Rundgang vom Stadtpark durch die Willy-Brandt-Brandt-Anlage und die Lange-Straße wurden Folgen des Dürresommers analysiert und mit einem städtischen Baumpfleger besprochen.
Stadträtin Waltraud Galaske erläutert: „Der lang anhaltende, sehr heiße und trockene Sommer hat den Straßenbäumen, besonders den Neuanpflanzungen, aber auch den Grünanlagen stark zugesetzt. Manche werden sich wohl wieder erholen, aber es ist zu befürchten, dass viele Bäume dauerhaft Schaden genommen haben. Viele dieser Schäden werden erst im nächsten Jahr sichtbar. Falls weitere regenarme Jahre folgen, könnte das zu großen Verlusten bei den Stadtbäumen führen. Die Stadt Fürth muss hier mit einer deutlichen Verbesserung der Baumpflege in Hitzeperioden reagieren!“ Die GRÜNEN-Stadtratsfraktion hat daher einen entsprechenden Antrag gestellt und will rechtzeitig vor dem nächsten Hitzeereignis dafür sorgen, dass ein entsprechendes Konzept erarbeitet wird, wie die Bäume im Fürther Stadtgebiet auch in künftigen heißen Sommern besser vor Hitzeschäden geschützt werden können. Ziel muss es sein, Bäume zu erhalten und in einen solchen Zustand zu versetzen, dass sie durch Verdunstung zur Verbesserung des Stadtklimas und zur Abkühlung beitragen können.
An die interessante Ortsbegehung schloss sich eine nicht minder interessante Diskussionsrunde in der Kofferfabrik an. Stadträtin Waltraud Galaske zieht Bilanz: „Hitzewellen, Dürre, Waldbrände… Sommer wie in diesem Jahr zeigen, dass der Klimaschutz dringender denn je ist. Auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen – Der Klimawandel ist die größte Herausforderung der Menschheit! Und wir müssen im Kleinen vor Ort schnell wirksame Maßnahmen finden und umsetzen – auch in Fürth.“





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