Im Oktober fand zum letzten Mal die Mobile Schadstoffsammlung in Fürth statt. Mehrfach versuchte die GRÜNEN-Stadtratsfraktion über diverse Anträge und Interaktionen, diesen Service für die Fürther Bürger*innen zu erhalten. Letztendlich führten Probleme in der Umsetzung und die geringe Resonanz dazu, dass die Mobile Schadstoffsammlung künftig eingestellt wird. Umso wichtiger sind Anpassungen an den Fürther Recyclinghöfen. Die zuverlässige Entsorgung von Sonder- und Problemmüll ist eine der Grundsäulen umweltbewusster Abfallwirtschaft. Regelmäßige Entsorgungsmöglichkeiten verringern die Gefahr, dass Sondermüll und Elektroschrott in der Restmülltonne, einfach am Straßenrand oder in der Natur entsorgt werden.
Die Kapazitätsschwierigkeiten an beiden Fürther Recyclinghöfen machen deutlich: Fürth braucht mindestens zwei moderne Wertstoffhöfe in geeigneter Lage, die so ausgestaltet sind, dass die Nutzung ohne platzbedingte Einschränkungen möglich ist. Mit ausreichendem Platz wird auch die Annahme von weiteren Wertstoffgruppen und wiederverwendbaren Gegenständen möglich und die Benutzerfreundlichkeit deutlich gesteigert. Auch der kürzlich bekannt gegebene vorübergehende Annahmestopp für Sondermüll und Elektro-Altgeräte zeigte einmal mehr die begrenzten räumlichen Möglichkeiten.
Wir fordern daher einen neuen, größeren und besser ausgestatteten Recyclinghof als Ersatz für den sehr beengten Recyclinghof Atzenhof und als Ergänzung zum Recyclinghof in der Karolinenstraße. Die Idee: Wenn die Stadt eine Teilfläche des Geländes kauft, auf dem gerade die ehemalige Schwelbrennanlage rückgebaut wird, wird an dieser Stelle eine gescheiterte Entsorgungstechnologie von einer ökologischen und nachhaltigen Abfallwirtschaft abgelöst. Dort sollte dann die Annahme von Sondermüll während der gesamten Öffnungszeiten gesichert sein.





Neuste Artikel
Feminismus Frauen Gleichstellung Klima Klimaanpassung Klimaschutz Stadtrat Stadtratswahl Stadtverwaltung Verwaltung
GRÜNEN-Fraktion Fürth schlägt Sabine Weber-Thumulla zur Wahl als Dritte Bürgermeisterin vor
30. April 2026 – In der konstituierenden Sitzung des Fürther Stadtrats am 6. Mai 2026 soll laut Tagesordnung wieder ein*e Dritte*r Bürgermeister*in gewählt werden. Die GRÜNEN-Fraktion Fürth hat sich entschieden, mit Sabine Weber-Thumulla eine eigene Kandidatin ins Rennen zu schicken und nicht dem zwischen CSU und SPD vereinbarten Wahlvorschlag zu folgen. Dafür gibt es zwei…
Feminismus Frauen Gleichstellung Klima Klimaanpassung Klimaschutz Politik Stadtrat Stadtratswahl
Antrag: Wahlvorschlag für das Amt der dritten Bürgermeisterin: Sabine Weber-Thumulla
30. April 2026 – Für die aktuell dem Amt zugeordneten Zuständigkeitsbereiche Nachhaltigkeit und Hochwasserschutz ist Sabine Weber-Thumulla aufgrund ihrer beruflichen Erfahrungen und Tätigkeiten in diversen Gremien, aber auch ihrer bisherigen Themenschwerpunkte im Stadtrat bestens qualifiziert. Zu TOP 7 der konstituierenden Sitzung des Stadtrats am 6. Mai 2026 stellen wir daher folgenden E r g ä…
Baden Bauen Freibad Freizeit Hallenbad Scherbsgraben Schule Schulen Sommerbad Sport Sportverein Vereine
Antrag: Vermeidung der Sommerbad-Schließung während der Bauzeit des neuen Hallenbads
22. April 2026 – In der Sitzung des Ausschusses für Schule, Bildung, Sport und Gesundheit am 16.04.2026 wurde der Planungsstand für das neue Hallenbad am Scherbsgraben vorgestellt. Wie während der Sitzung deutlich wurde, sind „Einnahmenausfälle aus dem Sommerbad“ für mindestens 1-2 Jahre eingeplant. Das bedeutet, dass es nach den aktuellen Planungen während der Bauzeit des…
Ähnliche Artikel