2. Dezember 2019 – In Fürth stehen große Schulbauprojekte an. Die Stadt hat dadurch die Chance, einen zukunftsfähigen Energiestandard für die künftigen Schulgebäude festzulegen, der hilft, die Auswirkungen der Klimakrise abzumildern. Bislang wurde weder für das Heinrich-Schliemann‐Gymnasium noch für das Helene‐Lange‐Gymnasium ein solcher Energiestandard festgelegt. Ein Einhalten des gesetzlichen Mindeststandards (aktuelle Energieeinsparverordnung) ist zu wenig. Der Stadtrat der Stadt Fürth muss hier die Messlatte höher legen. Schließlich geht es um Gebäude, in denen Fürther Kinder und Jugendliche auch noch in Jahrzehnten gut lernen sollen und die daher mit einem angemessenen Blick auf Zukunftsfähigkeit geplant werden müssen.
Durch die großen Dachflächen ist bei beiden Maßnahmen das Potenzial hinsichtlich Photovoltaik bzw. Solarthermie beachtlich. Gerade auch bei Gebäuden für Jugendliche, die in großer Zahl von der Politik mehr Engagement bei der Bekämpfung der Klimaerwärmung fordern, ist die Stadt gefragt, ambitioniert vorzugehen.
In der Stadtratssitzung vom 24.7.2019 hat der Stadtrat einstimmig den globalen Klimanotstand anerkannt. Weiter heißt es im Protokoll: Der Stadtrat „ist fest entschlossen auf kommunaler Ebene umfassende Klimaschutz‐Maßnahmen zu ergreifen, an deren Umsetzung alle Ämter, Betriebe und Beteiligungen gleichermaßen mitwirken.“
Die beiden anstehenden Schulbauprojekte sind zusammen die größte Hochbaumaßnahme, die von der Stadt Fürth je geplant wurde. Hier keinen weitreichenden Energiestandard vorzugeben, widerspricht klar diesem Stadtratsbeschluss.
Zur Sitzung des Bau‐ und Werkausschusses am 11. Dezember 2019 stellen wir daher folgenden
A n t r a g :
Die Stadt Fürth gibt bei den Ausschreibungen für die aktuellen Schulbauprojekte Helene‐Lange-Gymnasium und Heinrich‐Schliemann-Gymnasium einen Energiestandard vor, der deutlich über der aktuellen Energieeinsparverordnung liegt.
Dieser Antrag als pdf-Datei:





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