1.Juli 2020 – Bei bisherigen Überlegungen zum Thema „Barrierefreiheit am Fürther Hauptbahnhof“ ging es vorrangig um Aufzüge zwischen dem Verteilergeschoss und der Gleisebene. Doch für echte Barrierefreiheit ist es auch notwendig, die Bahnsteige zu erhöhen. Denn diese sind in Fürth nur 38 cm hoch und müssten für einen barrierefreien Einstieg in die Züge 55 oder 76 cm hoch sein. An anderen Bahnhöfen entstand dadurch die Notwendigkeit, die Bahnsteige komplett neu zu bauen.
Am Fürther Hauptbahnhof ergibt sich aus den historischen Bahnsteig-Überdachungen die weitere Fragestellung, wie eine denkmalschutzverträgliche Lösung aussehen kann. Eine weitere Beseitigung des historischen Erscheinungsbilds des Hauptbahnhofs kann für Fürth als Stadt der ersten Eisenbahn schon aus touristischen Gründen nicht erstrebenswert sein.
Der barrierefreie Umbau des Bahnhofs ist dringend notwendig, sollte jedoch auch angesichts der laufenden denkmalgerechten Sanierung des Bahnhofsgebäudes auch im Bereich der Bahnsteige eine denkmalgerechte Umsetzung zum Ziel haben und in den Planungen entsprechend Berücksichtigung finden.
Zur Sitzung des Bau- und Werkausschusses am 8. Juli 2020 stellen wir daher folgenden
A n t r a g :
Die Verwaltung erläutert, welche Maßnahmen geplant sind, um am Fürther Hauptbahnhof eine ganzheitliche Barrierefreiheit herzustellen, und gibt Auskunft über den zeitlichen Rahmen. Dabei wird vor allem auch auf die erforderlichen Umbauten der Bahnsteige hinsichtlich Einstiegshöhe und Bahnsteigbreite eingegangen – in Verbindung mit der Frage, ob es bereits eine denkmalschutzkonforme Lösung zum Umbau unter Erhalt der Bahnsteig-Überdachungen gibt.
Dieser Antrag als pdf-Datei:





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