Der Verein Wildwasser Nürnberg e.V. hat seinen Sitz zwar eigentlich in der Nachbarstadt, ist aber zunehmend auch in Fürth tätig. GRÜNEN-Stadträtin Gabriele Zapf erläutert das Engagement: „Der gemeinnützige Verein berät und unterstützt Mädchen* und Frauen*, die von sexuellem Missbrauch betroffen oder gefährdet sind. Vertraulich, kostenfrei, freiwillig und anonym.“
Aber auch unterstützende Menschen, Vertrauenspersonen und Fachkräfte werden zu sexualisierter Gewalt beraten. Leider gibt es auch in Fürth den Bedarf an solchen Beratungen. Trotzdem war im Haushaltsplan vorgesehen, den Zuschuss zu kürzen und nicht in der beantragten Höhe zur Verfügung zu stellen. Die GRÜNEN-Stadträt*innen setzten sich dafür ein, dass der angefragte Zuschuss in voller Höhe in den Haushalt 2026 eingestellt wird, damit dieses wichtige Hilfestellung auch in Fürth kostendeckend voll umfänglich angeboten werden kann. „Diese Initiative lag uns besonders am Herzen Nach langem Verhandeln sind wir hier hartnäckig geblieben und haben erreicht, dass die beantragten Gelder in voller Höhe zur Verfügung gestellt werden“, freut sich Gabriele Zapf.
Die beantragte Summe lag zwar nur im vierstelligen Bereich, aber oft sind es vergleichsweise kleine Posten im städtischen Haushalt, die einen großen Unterschied für das Fortbestehen von sozialen Einrichtungen machen. Auch bei einem weiteren frauenpolitischen Thema konnten die Fürther GRÜNEN einen Erfolg bei den Haushaltsberatungen verbuchen: der langjährige Einsatz der Stadträt*innen für Initiativen, die Prostituierte beraten – teilweise in aufsuchender Arbeit – und beim Ausstieg unterstützen, zeigt Wirkung, wie Gabriele Zapf zu berichten weiß: „Zwar wurde der GRÜNEN-Antrag auf finanzielle Zuwendungen abgelehnt, aber die Vorstellung der Initiativen Parakaleo, Jadwiga und Kassandra mit einer entsprechenden Behandlung des Themas in einer der kommenden Ausschusssitzungen beschlossen.“





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