Der städtische Dienstwagen-Fuhrpark wird in aller Regel für Fahrten im Stadtgebiet Fürth, maximal innerhalb der Metropolregion eingesetzt, also kurze Strecken, die wie geschaffen für E-Autos sind. In diesem Sinne ist die Grundsatzentscheidung, bei der Anschaffung von neuen städtischen Dienstwagen grundsätzlich auf elektrischen Antrieb zu setzen, aus Sicht der GRÜNEN Stadtratsfraktion positiv zu bewerten: „Wir freuen uns, dass man hier versucht, GRÜNE Kernanliegen umzusetzen und den Klimaschutz voran zu bringen“, kommentiert Stadtrat Harald Riedel und merkt an, dass die GRÜNEN in der Vergangenheit immer wieder angeregt hatten, beim städtischen Fuhrpark sparsame und umweltfreundliche Antriebe zu bevorzugen.
Allerdings ist es bedauerlich, dass eine solch grundlegende Entscheidung in der Referentenrunde getroffen wurde – also verwaltungsintern unter Ausschluss der gewählten VertreterInnen der Fürther Bevölkerung. Dies ist nicht nur im Sinne der Demokratie zu kritisieren, sondern auch inhaltlich: „Hätten
wir von der Idee erfahren, hätten wir noch einige konstruktive Anregungen geben können“, meint Harald Riedel. Die GRÜNEN StadträtInnen sehen noch mehr Möglichkeiten, die Mobilität städtischer MitarbeiterInnen umweltfreundlicher zu gestalten und gleichzeitig für die Stadt und ihre BewohnerInnen
einen Mehrwert zu schaffen.
Car-Sharing: E-Autos für die BürgerInnen nutzbar machen
So schlagen die GRÜNEN vor, statt der Anschaffung neuer E-Autos mit einem Car-Sharing-Anbieter zusammen zu arbeiten, der neue Leihstationen an wichtigen Ämtergebäuden der Stadt Fürth schafft und seine E-Fahrzeuge während der Dienstzeiten für die Stadt reserviert. Nach Feierabend und am Wochenende, wenn die städtischen MitarbeiterInnen keinen Dienstwagen brauchen, könnten dann alle BürgerInnen das Car-Sharing-Angebot mit den E-Autos nutzen.
Die vollständige Pressemitteilung findet Ihr hier.





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