Antrag: Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoff in Elektrobussen

15. Mai 2019 – Nach aktueller Einschätzung von Fachleuten wird sich im Bereich der Elektromobilität bei Autos die Batteriespeichertechnik durchsetzen, während größere Fahrzeuge wie Busse oder LKWs sinnvollerweise eher mit Wasserstoff betrieben werden, weil dadurch auf die riesigen Batteriepakete verzichtet werden kann. Die infra fürth verkehr GmbH hat sich für batteriebetriebene Elektrobusse entschieden, vor allem auch, weil die Kosten für eine eigene Wasserstofftankstelle im Rahmen eines Praxisversuchs zu hoch gewesen wären. Jetzt wäre das Betanken von E-Wasserstoffbussen in Fürth auch ohne eigene Tankstelle möglich, da in der Hans-Vogel-Straße vor kurzem eine Wasserstofftankstelle für Elektrofahrzeuge in Betrieb genommen wurde. Diese veränderten Rahmenbedingungen ermöglichen eine Neubewertung der beiden Speichermöglichkeiten.

Die Erlanger Stadtwerke bereiten schon die Erprobung von Wasserstoffbussen vor. Hier bietet sich eine technologieoffene Kooperation an, um Genaueres über die aktuellen Vor- und Nachteile des Einsatzes von batterie- bzw. wasserstoffbetriebenen Elektrobussen im Alltag herauszufinden.

Zur Sitzung des Aufsichtsrats der infra führt verkehr GmbH am 23. Mai 2019 stellen wir daher folgenden

A n t r a g :
Nachdem kürzlich in der Fürther Hans-Vogel-Straße eine Wasserstofftankstelle für Elektrofahrzeuge in Betrieb genommen wurde und sich dadurch die Rahmenbedingungen für E-Mobilität in Fürth geändert haben, prüft die infra fürth verkehr GmbH die Möglichkeiten hinsichtlich der Praxiserprobung von Wasserstoff in Elektrobussen.

Dieser Antrag als pdf-Datei:

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