Die Klimakrise hat Europa fest im Griff. Das zeigen nicht zuletzt die immer häufiger auftretenden Hitzewellen, die vor allem auch die Städte vor große Herausforderungen stellen. Schon jetzt sterben im deutschlandweiten Durchschnitt in heißen Sommern mehr Menschen an Hitze als durch Unfälle im Straßenverkehr.
„Klimaschutzmaßnahmen sind nach wie vor immens wichtig. Aber wir müssen auch in Fürth dringend Anpassungsmaßnahmen ergreifen, um die Bevölkerung – soweit möglich – vor den Auswirkungen des Klimawandels zu schützen und das Leben in der Hitzewelle auch weiterhin erträglich zu halten.“ Davon ist GRÜNEN-Stadtrat Philipp Steffen überzeugt.
Kurzfristig umsetzbar und zu überschaubaren Kosten ist vor allem die Installation von weiteren öffentlichen Trinkwasserbrunnen. Die bisher von der infra installierten Trinkwasserspender im Stadtgebiet Fürth werden gut angenommen und sollen daher weiter ausgebaut werden. Die GRÜNEN-Fraktion hat für vier Stellen im Stadtgebiet einen Antrag gestellt, um der Bevölkerung in heißen Sommermonaten kostenloses Trinkwasser im öffentlichen Raum zur Verfügung zu stellen:
1. In der südlichen Fußgängerzone Schwabacher Straße, weil die Sonne den versiegelten Boden in den Häuserschluchten besonders stark erhitzt,
2. an der Uferpromenade, in der Nähe des Spiel- und Bolzplatzes, wo auch spielende Kinder und Jugendliche ihren Durst stillen können,
3. im Stadtpark, möglichst in der Nähe des Spielplatzes und
4. am Eingangsbereich von Fürthermare oder Freibad Scherbsgraben, wo sich viele Bürger*innen diese Erfrischungsmöglichkeit bereits mehrfach gewünscht haben.
„Bei der Auswahl der Standorte haben wir besonders darauf geachtet, dass in der Nähe bereits ein Zugang zu frischem Leitungswasser existiert und die Kosten dadurch in überschaubarem Rahmen gehalten werden. Außerdem war es uns wichtig, dass die neuen Trinkwasserbrunnen dort entstehen, wo möglichst viele Menschen davon profitieren“, erklärt Philipp Steffen.
Um auch die Innenstadtbereiche fernab der Flussauen lebenswert zu gestalten, sollten in den nächsten Jahren weitere entsprechende Erleichterungen umgesetzt werden. Möglichkeiten hierfür sind u. a. die Entsiegelung von asphaltiertenFlächen, dafür mehr Pflanzen und Bäume, (möglichst schattige) Sitzgelegenheiten zum Ausruhenund Sonnensegel über den heißen Straßen der Fußgängerzone, in denen sich mit wenig Grünflächen und ununterbrochenerVersiegelung regelmäßig die Hitze staut.





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