Am 14. November 2024 war es endlich soweit: Spatenstich zum neuen Rundfunkmuseum. Doch in der Fürther Kurgartenstraße wird kein Neubau entstehen, wie GRÜNEN-Stadtrat Felix Geismann präzisiert: „Das Rundfunkmuseum befindet sich seit 2001 bereits im perfekten Gebäude: in der ehemaligen Direktions-Villa des Fürther Unternehmers Max Grundig. Das meistbesuchte Museum Fürths wird sehr umfangreich saniert.“
Das ist dringend notwendig, denn das fast 80 Jahre alte Gebäude entspricht wirklich nicht mehr dem Stand der Technik: keine Wärmedämmung, veraltete Elektrik und ebensolche sanitären Anlagen. In einem „ganzheitlichen Umgestaltungsprozess“, wie es im Beschluss des Fürther Stadtrats vom 27. Mai 2020 heißt, werden die 700 Quadratmeter Ausstellungsfläche von einer bloßen Sammlung von historischen Geräten in einen modernen Erlebnisort für Kultur und Bildung verwandelt, wie es Museumsleiterin Karin Heinzler beim Spatenstich formulierte. Das neue Museum soll ein Bildungs- und Begegnungsort rund um das spannende Thema „Hören“ werden, in dem auch Technik-, Sozial- und Kulturgeschichte“ nicht zu kurz kommen. „Natürlich werden auch die historischen Ausstellungsstücke weiterhin eingebunden.“ versichert Felix Geismann, der die Pflegschaft des Rundfunkmuseums innehat.
Bis zur geplanten Fertigstellung im Jahr 2026 gibt es noch eine volle To-Do-Liste: die energetische Sanierung, ein Anbau für Café, Veranstaltungsräume, Werkstatt und Tonstudio, eine Erweiterung des Eingangsbereichs. „Anders als bisher wird es auch einen sehenswerten Außenbereich geben, mit einem Klanggarten zum Entdecken, Spielen und Experimentieren“, berichtet Felix Geismann.
Träger bleibt auch beim sanierten Museum die Stadt Fürth, die die anfallenden Kosten von geschätzten 12,5 Mio Euro aber nicht alleine tragen muss, sondern dafür Fördergelder in Höhe von rund 7 Millionen Euro erhält.
„Die Pläne versprechen Großes und ich bin fest davon überzeugt, dass hier auch etwas deutschlandweit Einmaliges entstehen wird“, resümiert Felix Geismann.





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