Die Humanistische Grundschule liegt in der Fürther Südstadt an der Waldstraße im Umfeld eines großen Gewerbegebiets mit dem entsprechenden Verkehr. Auch viele LKWs fahren in den Straßen, die die meisten Kinder auf ihrem Schulweg passieren müssen. Zwar gilt von 7 bis 17 Uhr eine temporäre Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h, doch der Schulweg wird trotzdem von vielen Kindern und Eltern als gefährlich empfunden. „Wir haben uns in der Fraktion Gedanken gemacht, wie man die Verkehrssicherheit im Bereich der Schule erhöhen könnte“, erzählt GRÜNEN-Stadtrat Christoph Wallnöfer.
Im Verkehrsausschuss beantragten die GRÜNEN-Stadträt*innen daher, dass im Bereich der Schule zur Erhöhung der Verkehrssicherheit Zebrastreifen markiert werden, um einerseits die Querung von Fahrbahnen für Schüler*innen zu erleichtern und andererseits Auto-und Lastwagenfahrer*innen noch einmal daran zu erinnern, dass hier verstärkt auf Fußgänger*innen geachtet werden muss.
„Wir haben zwei Stellen vorgeschlagen, an denen Zebrastreifen markiert werden sollten“, erläutert Christoph Wallnöfer. „Zum einen an der Querungshilfe in der Waldstraße auf Höhe Marsweg und zum anderen an allen vier Fußgängerquerungen an den Ein- und Ausfahrten des Kreisverkehrs Waldstraße / Fronmüllerstraße.“
Leider hat die Verwaltung alle Vorschläge abgelehnt. Sie verwies auf bereits vorhandene Querungshilfen an anderen Stellen, vorhandene Warntafeln und Geschwindigkeitsbeschränkungen. Außerdem verlaufe die Waldstraße im Bereich der Humanistischen Grundschule eben und gerade. Die Sichtbeziehungen seien daher sehr gut. „Trotzdem bleibt eine gewisse Unsicherheit und Gefährdung der Schüler*innen“, ist Christoph Wallnöfer überzeugt. „Kinder sind viel kleiner als Erwachsene. Alleine schon deshalb können Sichtachsen anders verlaufen und aus ihren Blickwinkeln viel schlechter sein.“
Christoph Wallnöfer ist noch ein anderer Aspekt in diesem Zusammenhang wichtig: „Je sicherer der Schulweg für die Kinder ist, desto weniger Eltern haben das Gefühl, dass sie ihr Kind dringend mit dem Auto zur Schule bringen müssen. Weniger Elterntaxis bedeutet wieder weniger Gefahr von Unfällen direkt im Umfeld der Schule.“
Das novellierte Straßenverkehrsgesetz bietet mehr Möglichkeiten und größere Freiheiten für die örtlichen Straßenverkehrsbehörden. Diese Möglichkeiten muss man aber auch ausschöpfen, um die Verkehrssituation im Umfeld von Schulen und Kitas möglichst sicher zu gestalten – so konnte man beispielsweise an der neuen Kita in der Humbserstraße gleich die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h begrenzen.





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