Leider kommt es immer öfter zu Diebstahl und Vandalismus in den Fürther Friedhöfen. Vor allem die Zerstörung hat in den letzten Wochen und Monaten eine neue Intensität erreicht, wie GRÜNEN-Stadträtin Gabriele Zapf erzählt: „Blumen und Pflanzen werden herausgerissen, Platten, Vasen, Lichter zerschlagen, sogar Metalllampen verbogen und auch andere Metallgegenstände demoliert.“
Das Absperren der Friedhofstore genügt heutzutage offenbar nicht mehr, um die Gräber auf den Fürther Friedhöfen vor Vandalismus und Diebstahl zu schützen. „Immer wieder mussten Maßnahmen ergriffen werden, weil Menschen nachts in den Friedhof eingedrungen sind“, erzählt Gabriele Zapf.
Die Stadt steht hier in der Pflicht, das Eigentum Dritter zu bewahren. Im Fall von historischen Gräbern oder Einzelanfertigungen kann manchmal keine Reparatur erfolgen, die Kunstwerke sind dauerhaft verloren. Die GRÜNEN-Fraktion hat daher beantragt, dass die Verwaltung ein entsprechendes Sicherheitskonzept vorlegt und dass zur Prävention die Friedhöfe in die Kontrollgänge des kommunalen Ordnungsdiensts mit einbezogen werden sollen. Diese Maßnahme ist kurzfristig und ohne Zusatzkosten umsetzbar. Vor allem nach Einbruch der Dunkelheit hilft es vielleicht, wenn sich potenzielle Straftäter*innen nicht mehr komplett unbeobachtet fühlen.
„Hier geht es nicht nur um den materiellen Wert, der allerdings auch schnell drei- oder vierstellig werden kann“, verdeutlicht Gabriele Zapf. „Ein solches Verhalten ist komplett pietätlos. Und es trifft Menschen an einem sehr empfindlichen Punkt, Das Grab von geliebten Verstorbenen verwüstet zu sehen, das hinterlässt Spuren. Das ist auch kein Scherz oder eine „Dummheit“ oder eine „Jugendsünde“. Das ist ein schäbiges Vergehen.“
In ein paar Monaten wird die GRÜNEN-Fraktion noch einmal nachhaken, wie sich die Lage auf den Friedhöfen entwickelt hat.





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