Umsetzungsbeispiel einer ähnlichen Kampagne aus München: Grundidee der Kommunikation per Smartphone wird über QR-Code ermöglicht

GRÜNEN-Stadtratsfraktion Fürth will neue Wege zur verbesserten Kommunikation zwischen Bürger*innen und Stadt etablieren

6. September 2016 – Gängige Kommunikationsmöglichkeiten wie E-Mails und Smartphones sollen verstärkt für den Informationsfluss zwischen Bürger*innen und Stadt genutzt werden – das schlägt die GRÜNEN-Stadtratsfraktion Fürth vor. Im entsprechenden Antrag auf Verbesserung der digitalen Services der Stadt Fürth stellt die Fraktion beispielhaft zwei Ideen für den Einsatz von Smartphone und Computer vor:

  1. Kostenlose E-Mails zur Terminerinnerung
    Wann findet die nächste Leerung für den Gelben Sack, die Papiermüll- oder die Restmülltonne statt? Per E-Mail können sich Bürger*innen ganz unkompliziert an bevorstehende Müllabfuhr-Termine erinnern lassen. Auch Verschiebungen im Plan lassen sich auf diesem Weg leicht und kurzfristig mitteilen. Eine gewinnbringende Situation für beide Seiten: Die Mülltonnennutzer*innen vergessen seltener den Abholtermin und müssen sich nicht mehr über eine überquellende Tonne ärgern; für die Stadt stehen mehr Tonnen abholbereit an den Straßen.
  2. Meldungen von Defekten und Verunreinigungen im öffentlichen Raum per Smartphone:
    In Parks, an Straßenlaternen, Containern und Abfalleimern werden Aufkleber mit QR-Codes und einer Standortkennung angebracht.
    Bürger*innen können so über ihr Smartphone beispielsweise defekte Laternen, überfüllte Abfalleimer bzw. Wertstoffcontainer oder ähnliche Probleme an die Stadt melden. Der Vorteil: Es dauert nur ein paar Sekunden, den QR-Code einzulesen und so das Problem zu melden. Die Chance, dass überquellende Mülleimer auf diesem Weg gemeldet werden, ist deutlich höher, als wenn die Bürger sich mit ihrem Anruf an Öffnungszeiten der betreffenden Ämter halten oder selbst eine E-Mail formulieren müssten. Die Zahl der gemeldeten Fälle wird wohl ansteigen und der Stadt Fürth ermöglichen, eventuelle Missstände schnell zu beseitigen.

„Die Stadt zeigt mit diesen neuen digitalen Angeboten ganz konkret, dass sie schnell und unkompliziert für die Bürger*innen da ist. Und zwar genau dann, wenn das Problem auftaucht“, heißt es bei den GRÜNEN-Stadträt*innen. Dass die Vorschläge auch in der Praxis funktionieren, zeigen die Beispiele Oberhaching und München, wo ähnliche Services bereits umgesetzt werden.

Der Antrag auf Prüfung von Kosten und Umsetzungsmöglichkeiten in Fürth steht in der Sitzung des Finanz- und Verwaltungsausschusses am 28. September 2016 auf der Tagesordnung.

  • GRÜNEN-Stadtratsfraktion Fürth will die gängigen elektronischen Kommunikationsmittel verstärkt für den Austausch zwischen Bürger*innen und Stadt nutzen
  • Kostenlose Erinnerungsmail für Abfalltermine
  • Meldungen von Defekten und Verunreinigungen im öffentlichen Raum per Smartphone
  • Entsprechender Antrag auf Prüfung von Kosten und Umsetzungsmöglichkeiten wird am 28.9.2016 im Finanz- und Verwaltungsausschuss behandelt

Diese Pressemeldung als pdf-Datei: PM_Antrag Digitale Services

Link zum Antrag im Bau- und Werkausschuss am 28. September 2016: FVA – Antrag Digitale Services der Stadt Fürth verbessern

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