26. Juni 2022 – Der öffentliche Raum entlang der Zeppelinstraße im Abschnitt zwischen Kaiserstraße und Erhard-Segitz-Straße ist von ungenutzten und ungestalteten Freiflächen und von Gehwegen geprägt, die durch ein heterogenes Pflaster-Asphalt-Flickwerk verunstaltet wurden.Die Wanderbaumallee macht gegenwärtig erlebbar, welches Flächen-Potenzial hier für eine Aufwertung durch stärkere Begrünung besteht.
In direkter nordöstlicher Verlängerung weitet sich zudem im Bereich der Kreuzung von Zeppelin-, Dr.-Beeg- und Kaiserstraße die Straßenfläche. An der alten Sporthalle des Hardenberg-Gymnasiums entsteht so eine Art Platz. Die asphaltierte Fläche erscheint für das geringe Verkehrsaufkommen völlig überdimensioniert. Es drängt sich der Eindruck auf, dass durch eine Neuordnung und Gestaltung eine Aufwertung des öffentlichen Raums zu einem begrünten Platz mit erhöhter Stadtbild- und Aufenthaltsqualität zu gewinnen wäre, die fließend in die Allee entlang der Kaiserstraße und die umzugestaltende Zeppelinstraße übergehen würde.
Eine Aufwertung dieses Bereichs würde somit die Lebensqualität in der dicht besiedelten Südstadt steigern und kommt auch dem benachbarten Hardenberg-Gymnasium zugute.
Der neu geschaffene Platz könnte nach Gudrun Kunstmann (https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Gudrun_Kunstmann) benannt werden. Die Schaffensperiode der Künstlerin korrespondiert mit den Blöcken des Bauvereins am Nordende des Platzes. Aus dem umfangreichen Werk der populären Künstlerin sind zahlreiche Werke erhalten, die in Original oder Abguss den Platz bereichern könnten.
Zur Sitzung des Bau- und Werkausschusses am 20. Juli 2022 stellen wir daher folgenden
A n t r a g:
1. Die breiten ungenutzten Streifen zwischen Straße und Gehweg entlang der Zeppelinstraße im Abschnitt zwischen Kaiserstraße und Erhard-Segitz-Straße werden neu gestaltet.
2. Der sehr breite Straßenraum im Kreuzungsbereich zwischen Zeppelinstraße, Dr.-Beeg-Straße und Kaiserstraße wird teilweise entsiegelt, bepflanzt und zu einem ansprechenden Platz umgestaltet.
3. Der neu entstandene Platz soll nach der Fürther Künstlerin Gudrun Kunstmann benannt werden.
Dieser Antrag als pdf-Datei:
Ergebnis:
Der Platz soll umgestaltet werden und steht auf der Liste des Baureferats.








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